Gasanbieterwechsel Probleme?
Heizkosten nehmen die entscheidende Rolle bei den Kosten für die Wohnung oder das Haus ein. In den letzten Jahren stiegen diese um ein Vielfaches an. Vor allem Altbauwohnungen sind von hohen Heizkosten betroffen. Es verwundert daher nicht, dass gerade bei den Heizkosten mit Gas viele Menschen ihren Anbieter wechseln möchten. Doch Ängste halten die meisten davon zurück. Werden wir in einer kalten Wohnung sitzen müssen? Wenn das passiert, wie lange wird es dauern, bis wir es warm haben? Kommen Kosten auf uns zu, mit denen wir nicht gerechnet haben und uns der Wechsel im Nachhinein dann doch doppelt so teuer?
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All dies sind Fragen, die sich viele vor dem Wechsel des Gasanbieters stellen. Hier aufzuklären ist eine wichtige Aufgabe, denn gerade durch diese Ängste haben es große Versorgungsunternehmen leicht, den Preis für Gas immer weiter in die Höhe zu treiben.
Vorab sei also schon mal gesagt:
1. Niemand wird bei einem Anbieterwechsel in einer kalten Wohnung sitzen, keinen einzigen Tag. Die regionalen Anbieter sind nämlich dazu verpflichtet, Gas zu liefern. Der Übergang zum neuen Versorger wird hingegen etwa vier bis sechs Wochen andauern, bis der Umstieg vollzogen ist, doch das bekommt der Verbraucher letztlich nicht darin mit, dass er in einer kalten Wohnung sitzen müsste.
2. Es kommen auch keine zusätzlichen Kosten auf den Wechsler zu. Die installierten Leitungen und Geräte werden einfach mit dem zukünftigen Gasanbieter genutzt. Die verschiedenen Versorger nutzen einfach das gleiche Netz, ähnlich wie die Telefonanbieter die gleichen Leitungen benutzen.
Wie gehe ich denn nun vor, wenn ich von einem Anbieterwechsel entschlossen bin?
Das erste ist natürlich, dass der ungefähre Verbrauch im Jahr ermittelt wird. Meist steht dies in der letzten Endabrechnung! Der Wert schwankt von Jahr zu Jahr, da die Heizsaison sich immer mal wieder ändert, also mal mehr oder weniger geheizt werden muss. Dennoch lässt sich mit diesem Wert gut einschätzen, welchen Anbieter man wählen sollte. Dazu einfach zu einem der verschiedenen Gastarifrechner im Internet gehen und mit den eigenen Verbrauchsdaten den passenden Anbieter finden. Hier kann man meist auch persönliche Präferenzen einbeziehen, ob man Ökostrom haben will oder die Zahlweise ändern möchte.
Ist der Wunschanbieter gefunden, bietet dieser meist ein Formular zum ausdrucken an. Der Antrag selbst muss schriftlich, am besten per Einschreiben, beim zukünftigen Versorger eingehen. Die Kündigung übernimmt dieser dann auch. Um Komplikationen vorzubeugen empfiehlt es sich, nicht selbst beim bisherigen Gasanbieter zu kündigen.
